Ein Kunstprojekt: Vier Skulpturen zum Reformationsjubiläum                  "500 Jahre Reformation /  Luther  2017"    

Die Skulptur zeigt einen Stamm, auf dem ein Kopf – halb Christus, halb Taube – thront. „Ich wollte mit ‚Solus Christus‘ die unmittelbare Verbindung zwischen Mensch und Gott versinnbildlichen“ (Magnus Kleine-Tebbe).

1. Skulptur "Solus Christus" bei Bienrode (BS), 2014

Im Oktober 2014 wurde die erste Skulptur "Solus Christus" im Rahmen eines Festaktes feierlich vorgestellt. Die 3,0 Meter große und rund 4 Tonnen schwere Skulptur steht im Braunschweiger Ortsteil Bienrode am nordwestlichen Ufer des gleichnamigen Sees auf dem sogenannten Hohen Feld.

Magnus Kleine-Tebbe formte dafür eine dreigeteilte Großplastik aus Obernkirchner Sandstein.

2. Skulptur "Sola Fide" bei Hornburg, Kleiner Fallstein, 2015

Der Einweihungsgottesdienst im Grünen fand am 11. Oktober 2015 in Anwesenheit von Landesbischof Dr. Christoph Meyns und fast 200 Teilnehmern aus Braunschweig, Hornburg und Salzgitte statt.

Weithin sichtbar im Harzvorland, auf dem Kleinen Fallstein bei Hornburg, zeigt die 3,60 Meter hohe Skulptur „Sola Fide“ (Allein aus Glauben) ein sich innig umschlingendes Engelspaar aus Korallenoolith, das Richtung Brocken blickt und seine Flügel zum Himmel streckt. Der Künstler will damit den Glauben an Gott und das sich vertrauende Miteinander an einem Paar darstellen, das sich gegenseitig ergänzt. Ein irischer Sinnspruch hat Kleine-Tebbe bei der Gestaltung als Orientierung gedient: „Wir Menschen gleichen Engeln mit nur einem Flügel. Wenn wir uns umarmen, können wir fliegen.“

3. Skulptur „Sola Scriptura“ (Allein die Heilige Schrift) in der Nähe von Salzgitter-Lesse, 2016

Der Einweihungsgottesdienst im Grünen fand am 22. Oktober 2016 in Anwesenheit von Oberlandeskirchenrätin Brigitte Müller und fast 300 Teilneh- mern aus Braunschweig, Hornburg und Salzgitte statt.

Die 2,0 Meter große und rund 3 Tonnen schwere Skulptur Sola Scriptura mit dem Künst- ler Magnus Kleine-Tebbe, Oberlandeskirchenrätin Brigitte Müller und Pfarrer Florian Wagner u.a. Besuchern

Wegskizze zur Skulptur
Anfahrtskizze Lesse.pdf
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Schirmherr Landesbischof Dr. Christoph Meyns

Mit vier Groß-Skulpturen wird in der evangelischen Landeskirche Braunschweig an die zentralen Glaubensgrundsätze der Reformation erinnert, die sogenannten Soli: Jesus Christus, die Gnade, den Glauben

und die Heilige Schrift. Drei Kunstwerke sind bereits aufgestellt worden,

Vollendet wird das Projekt mit einer vierten Skulptur am 28. Oktober 2017, 14 Uhr

in Groß Denkte, im Luther-Jahr 2017, dem Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums.

Das Vorhaben ist eine Kooperation zwischen der Landeskirche und

der Karin und Joachim Prüsse Stiftung, Schirmherr ist Landesbischof

Dr. Christoph Meyns. Alle vier Kunstwerke fertigt der Braunschweiger Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe und alle haben ihren Platz in der freien Natur.

Interview mit LB Dr.Christoph Meyns.doc
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Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe

Der Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe will mit den Großskulpturen die vier lutherischen Kardinalbegriffe in Bildern transportieren und herauslesbar machen. Der 50-jährige Vater von fünf Kindern studierte in Nürnberg an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei und lebt seit 1994 in Braun-schweig. Er ist freiberuflich als Bildhauer tätig und lehrt am Bildungszentrum für Steinmetze und Bildhauer, darüber hinaus gibt er Kurse an Schulen und Universitäten. Der Künstler zählt zu den ganz wenigen Bildhauern in Deutsch- land, die vor allem figürlich arbeiten unter der Sinnhaftigkeit christlicher Gedanken. „Ich habe da fast ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt Kleine-Tebbe. „Doch für mich ist das eine tragfähige Basis, durch die ich mir selbst treu bleiben kann.“

Schon jetzt macht ein hölzerner Christuskopf an immer wieder wechselnden Standorten auf die Kunstwerke aufmerksam.

Wenn die vier Standorte in Braunschweig-Bienrode, Hornburg, Salzgitter-Lesse und Groß-Denkte im Landkreis Wolfenbüttel miteinander verbunden werden, ergeben sie aus der Vogelperspektive ein Kreuz. Ein Wanderweg könnte die Skulpturen später miteinander verbinden und auch über das Luther-Jahr hinaus an die Errungenschaften der Reformation erinnern.
Mit dem Kunstprojekt will die Stiftung Prüsse etwas Bleibendes schaffen, das auch künftig Bestand hat:

 

„Die Skulpturen sollen eine Art Grenzsteine oder Land-

marken für die Erkenntnisse sein, die Luther mit seinen

Soli postuliert hat.“

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