16. Juni - 11. August 2019

Wilhelm W.Reinke »Photoparcours der NARRENBÄUME«

Der Mensch hat die Natur kultiviert, sehnt sich zeitweise in sie zurück und ist dennoch dabei sie in vielen Regionen der Erde zu zerstören. Aufmerksamkeit für diese Zwiespältigkeit zu erlangen, in der sich der Mensch immer mehr zum Narren macht, ist Sinn und Zweck dieser Ausstellung – dem Motiv der NARRENBÄUME aus dem 16. Jahrhundert folgend, als die Narren noch aus den Bäumen geschüttelt wurden.

 

Sonntag, 16.6., 18 Uhr, Martini-Kirche
Vernissage des Photoparcours der NARRENBÄUME in der St. Martini Kirche  


Wir feiern die Eröffnung der Ausstellung mit Musik und Texten und mit einem kleinen Imbiss und
einem Glas Wein. Wenn Sie möchten, laden wir Sie gern dazu ein und freuen uns auf einen wundervollen Abend mit Ihnen. Eintritt frei,

Nur für geladene Gäste: Damit wir Ihnen Ihre persönliche Gastkarte rechtzeitig zusenden
können, bitte bis spätestens 3.6.2019 faxen 05306-9415731. Danke!


Samstag, den 15.6., 19 Uhr, Eintritt frei
„Gespräch mit einem Baum“ Tanzperformance von Sylvia Heyden & Tänzer/Innen
im Schulgarten am Dowesee


Montag 24.6. / 8.7. / 22.7. und 5.8.
“Literarischer Spaziergänge” im Schulgarten am Dowesee, 16:00 Uhr, Eintritt frei  


Mo., 1.7. und 29.7., 16 Uhr und 15.7., 18 Uhr, Eintritt frei
Gespräche über NARRENBÄUME -Wilhelm W. Reinke zu den Fotos in der Jakob-Kemenate

 

1.9. - 15.10.2019

<< 15.Oktober 1944 >>

Die Zerstörung der Stadt Braunschweig 1944

Die Ausstellung zeigt Zeichnungen und Gemälde Braunschweiger Künstler, die die Zerstörung der Stadt ab 1944 dokumentiert haben, aber auch die ersten Aufbaujahre nach 1945 und mit dem Abbruch des Braunschweiger Schlosses 1960 enden.

Es sind überraschend ästhetische Bilder, obwohl sie die Zerstörung oft sehr minutiös wiedergeben.

 

 

Ernst Straßner (*19.6.1905 +12.7.1991)
(19)56 Stadtlandschaft, Blick auf Andreas, Petri u. Katharinen, Öl, 67x51 (SlgNr 26)

 

Der Tag, an dem Braunschweig in Schutt und Asche versank, liegt am 15. Oktober 2019 genau

75 Jahre zurück. In der Braunschweiger Geschichte hat kein Ereignis die Stadt so sehr in Mitleidenschaft gezogen.

 

Es war ein Sonntag, eine klare Nacht, als sich 240 britische Flugzeuge Braunschweig nähern.

Um 01:50 Uhr heulten die Sirenen: Fliegeralarm! Die Menschen suchten in Bunkern Schutz. Aber…

jüdischen Menschen und Zwangsarbeiter mussten draußen bleiben.

 

Während der rund 40 Minuten, die der Luftangriff andauerte, fielen fast 850 Tonnen Bomben auf Braunschweig:  erst 12.000 Sprengbomben (Luftminen) und dann 200.000 Brandbomben.

„Unter den Bombeneinschlägen, die sich zu einem unbeschreiblichen Trommelfeuer steigerten,

hob und senkte sich der Boden wie in Krämpfen, das Haus schüttelte sich, die Wände zitterten, Staub und Sand rieselten auf uns nieder und ließen Nase und Mund austrocknen.“

Der durch das Bombardement ausgelöste Feuersturm ließ die Glocken der Innenstadtkirchen den gesamten Sonntag über ununterbrochen läuten. Braunschweig brannte zweieinhalb Tage.

Mehr als 1.000 Personen fanden den Tod. Was die Menschen in dieser Nacht erleben, übertrifft alles bislang Vorstellbare. Nichts ist mehr wie vorher.

 

Epilog

Vergessen wir nicht, dass wir es waren, die Millionen Europäer mit großflächigen Zerstörungen

ihrer Städte zuerst terrorisiert haben und das Vorbild geliefert haben, z.B.: bereits 1937 Guernica , Ende September 1939 Warschau und 1940 Coventry und Rotterdam.

 

 

31. Oktober 2019 - 31. Januar 2020

Marina Schmiechen (* 1964)  deutsche Skulpturen-Künstlerin

Copyright © 2019
Obama und Trump

Copyright © 2019
Beatles

Copyright © 2019
Loriot

Copyright © 2019
Schlafbrillenpärchen

(c) 2016

2019 werden wir in den Kemenaten die „Schrägen Typen“ von Marina Schmiechen zeigen. Die Ausstellung der Berliner Künstlerin zeigt unterschiedlichste Typen,  schrille und einzigartige Plastiken von besonderen Menschen, die uns schon einmal begegnet sind: im Fernsehen, auf der Bühne, der Kinoleinwand oder in unserer Fantasie.

 

Die „Schrägen Typen“ von Marina Schmiechen haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind alle schmal und dürr. Trotzdem schafft es die Künstlerin auf eine ganz eigene Weise, den Kern der Persönlichkeit und die ganz speziellen Besonderheiten dieser Typen in ihre Plastiken zu übersetzen. Sie alle wurden als plastische Figuren verewigt, bestehend aus Ton, den sie an der Luft trocknen lässt und anschließend mit Aquarellfarben bemalt. Jeder „Schräge Typ“ ist ein Unikat.

 

Der Maler Günter Affeldt (4.3.1925-28.5.2017)

kemenate-hagenbrücke

 

In der kemenate-hagenbrücke

zeigen wir eine ständige Ausstellung der Werke von Günter Affeldt und von 

Jürgen Weber -

zweier Braunschweiger Künstler.

 

Günter Affeldt war einer der bedeutenden Nachwuchsmaler nach dem Krieg. Seit den 70er Jahren hat er sich jedoch völlig vom Ausstellungsbetrieb zurückgezogen. Wir können seine Werke erstmalig wieder präsentieren.

 

Pressestimmen

Still, aber mit scharfem Blick

Von Birgit Wiefel, 15.07.2017

unser38.de  >>> zum Artikel

 

Der Maler Günter Affeldt ist gestorben.

Braunschweiger Zeitung. >>> zum Artikel

 

Mondstill und traumblau: Zum Tod des Malers Günter Affeldt,

regionalbraunschweig.de >>> zum Artikel

 

Der Bildhauer Jürgen Weber (1928-2007)

(c) Jutta Brüdern

Dank der Zustiftung  »Sammlung Wolfgang Schneider« 

sind wir in der Lage, einige der berühmtesten Kunstwerke

Jürgen Webers zu zeigen

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen zur Ausstellung:

 

Kleine Formate, große Expressivität

Braunschweiger Zeitung, 1. Oktober 2016, Florian Arnold

zum Artikel

 

 

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An diesen Tagen ist die

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